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Am Montag, den 10.04.2017 ist es erneut zu einem schweren Übergriff auf einen Einsatzbeamten des Rettungsdienstes gekommen. Kurz nach 19.00 Uhr ging ein Notruf in der Integrierten Regionalleitstelle Unterweser-Elbe (IRLS) ein. Ein Rettungstransportwagen (RTW) mit zwei rettungsdienstlich ausgebildeten Einsatzbeamten wurde mit Sondersignal zu einem Einsatzort alarmiert. Nach einer bedarfsgerechten medizinischen Behandlung vor Ort, wurde der...

Die Thematik „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ beschäftigt Feuerwehren im gesamten Bundesgebiet zunehmend. Auch in Bremerhaven ist das kein neues Thema. Es wurde bereits schon über die Notwendigkeit und die Umsetzung von technischen und organisatorischen Maßnahmen berichtet.

Am Montag, den 10.04.2017 ist es erneut zu einem schweren Übergriff auf einen Einsatzbeamten des Rettungsdienstes gekommen.
Kurz nach 19.00 Uhr ging ein Notruf in der Integrierten Regionalleitstelle Unterweser-Elbe (IRLS) ein. Ein Rettungstransportwagen (RTW) mit zwei rettungsdienstlich ausgebildeten Einsatzbeamten wurde mit Sondersignal zu einem Einsatzort alarmiert.
Nach einer bedarfsgerechten medizinischen Behandlung vor Ort, wurde der Patient auf der Trage in den RTW gebracht und sollte in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert werden.
Auf dem Weg ins Krankenhaus kippte das Stimmungsbild des Patienten schlagartig und er griff den in der Behandlungskabine des RTW befindlichen Einsatzbeamten ohne Vorwarnung an. Ein sofort abgesetzter Notruf des fahrzeuglenkenden Einsatzbeamten und die unmittelbar kurz danach eintreffende Polizei, konnten den Angriff nicht mehr verhindern.
Der angegriffene Beamte wurde geschubst und getreten und zog sich dabei schwere Verletzungen zu, sodass er anschließend selbst in ein Krankenhaus verbracht und medizinisch versorgt werden musste. Das Ergebnis des Übergriffs sind mehrere Knochenbrüche.
„Das ist eine furchtbare und nicht hinnehmbare Tat gegenüber einer helfenden Einsatzkraft, die ich zutiefst verurteile,“ so Stadtrat Jörn Hoffmann.

Die Feuerwehr Bremerhaven musste in den letzten Jahren bereits mehrere solche Übergriffe verzeichnen. Aufgrund dessen wurden an allen RTW Videokameras angebracht, die auf Bewegungen im Außenbereich des Fahrzeuges reagieren und aufzeichnen können. Zusätzlich absolvieren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremerhaven ein dreitägiges Deeskalationstraining, in dem sie auf den Umgang mit solchen Situationen geschult werden.
Die bisher getroffenen Maßnahmen sind allerdings keine Garantie dafür, dass die Gewalt gegen Einsatzkräfte vollkommen ausgeschlossen oder abgewendet werden kann. Hierzu ist auch eine grundsätzlich gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik erforderlich. „Die Verschärfung des Strafmaßes für Täter ist ein erster Schritt in die richtige Richtung,“ so Hoffmann weiter.
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