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„Nach der langen Winterzeit besteht hier im besten Sinne des Wortes die Möglichkeit, ungefährdet in die Saison zu starten. Der Marinefliegerstützpunkt bietet hierzu ausgezeichneten Raum - die professionelle Begleitung ist dabei hoch willkommen. Die gesamte Aktion ist für die Region und die Soldaten persönlich eine tolle Gelegenheit des gegenseitigen Kennenlernens und zeigt die gegenseitige enge Verbundenheit innerhalb und außerhalb des Sicherheitszaunes und in der Region“, so Potthoff.

Auch in diesem Frühjahr veranstaltete die Ortspolizeibehörde Bremerhaven in enger Kooperation mit der Verkehrswacht Bremerhaven e.V. am 30. April 2017 ein spezielles Fahrsicherheitstraining für Motorradfahrer auf dem Gelände der Marineflieger in Nordholz.
Sicherer Fahrspaß mit dem Motorrad setzt die Beherrschung der Maschine voraus und stellt hohe Anforderungen an Aufmerksamkeit, Wissen und praktisches Können. Spurwechsel, Ausweichen und Stabilisieren muss ein Motorradfahrer immer im Griff haben.
In diesem Sinne veranstaltete die Ortspolizeibehörde mit ihren Partnern unter dem Motto ‘Motorradfrühling‘ wieder ein Fahrsicherheitstraining.
"Ich begrüße und unterstütze die Aktion des ‚Motorradfrühlings‘ - nicht zuletzt, da ich selbst aktiver Motorradfahrer bin und die Gefahren des Alltagverkehrs kenne“, sagte Kapitän zur See Matthias Michael Potthoff, Kommandeur des Marinefliegerkommandos, als Hausherr zum ‚Motorradfrühling‘ auf dem NATO-Flugplatz. „Nach der langen Winterzeit besteht hier im besten Sinne des Wortes die Möglichkeit, ungefährdet in die Saison zu starten. Der Marinefliegerstützpunkt bietet hierzu ausgezeichneten Raum - die professionelle Begleitung ist dabei hoch willkommen. Die gesamte Aktion ist für die Region und die Soldaten persönlich eine tolle Gelegenheit des gegenseitigen Kennenlernens und zeigt die gegenseitige enge Verbundenheit innerhalb und außerhalb des Sicherheitszaunes und in der Region“, so Potthoff.
„Motorradfahrer gehören zu einer der Risikogruppen im Straßenverkehr. Besonders die sogenannten Wiedereinsteiger im Alter von 45- bis 55 Jahren sind an Verkehrsunfällen überproportional beteiligt“, erklärte der Direktor der Ortspolizeibehörde, Harry Götze, den Handlungsbedarf. „Nach erfolgreicher Familienplanung leistet man sich wieder ein Motorrad und knüpft damit an alte Zeiten an. Der Großteil der Biker genießt diese Freiheit bei überwiegend schönem Wetter. So kommen teilweise nur wenige hundert Kilometer Fahrleistung pro Jahr zustande und der Motorradfahrer verfügt nicht über die wünschenswerte Fahrpraxis. In Bremerhaven waren im vergangenen Jahr 90 motorisierte Zweiradfahrer an Verkehrsunfällen beteiligt. 47 waren Unfallverursacher. Dabei verletzten sich 48 von ihnen leicht und 9 erlitten schwere Verletzungen. Hauptunfallursachen waren mangelnder Abstand (Auffahrunfälle) und Missachtung der Vorfahrt. 2017 ereigneten sich bisher 6 Verkehrsunfälle mit Motorradfahrern. Drei davon wurden von ihnen selbst verursacht. Am 17. März verunglückte eine Motorradfahrerin in Geestemünde. Sie kam aus dem Fischereihafen und fuhr aus der  Ostrampe links in die Georgstraße. Dabei rutschte sie mit dem Hinterrad auf der nassen Fahrbahnmarkierung aus und kam zu Fall. Sie verletzte sich dabei schwer“, so der Polizeichef.
Während sich in den vergangenen Jahrzehnten im Automobilbau viele Sicherheitsstandards entscheidend verbessert haben, beschränken sich die Neuerungen im Motorradbau überwiegend auf Leistungserhöhung und Verbesserung der Fahrdynamik. Statt Knautschzonen, Airbags und vielen elektronischen Hilfen beim PKW, gibt es beim Motorrad im Wesentlichen nur das Antiblockiersystem (ABS).
„Bei einem Sturz bremsen nur die Knochen. Diese leidvolle Erfahrung mussten schon viele Motorradfahrer machen“, erklärt Manfred Koschutzki, Geschäftsführer und Vorsitzender der Verkehrswacht Bremerhaven e.V..
Am Sonntagmorgen trafen sich 70 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer in Bremerhaven. Angeführt vom Polizeichef fuhr der Konvoi entlang der Küste zu den Marinefliegern in Nordholz.
Beim ‚Motorradfrühling 2017‘ führten 4 geschulte Motorradtrainer (DVR) auf dem Kasernengelände durch praktische Übungen, die jeder Motorradfahrer leisten konnte. Hier wurden keine besonderen Kenntnisse vorausgesetzt. Ziel des Trainings war es, das Motorrad und die eigenen Fähigkeiten besser kennenzulernen, um dann, insbesondere in Notsituationen, richtig und angemessen reagieren zu können. Natürlich kamen Fahrfreude und die Förderung der individuellen fahrerischen Fähigkeiten nicht zu kurz.
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