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Aktuelle Informationen zum havarierten Fahrzeugfrachter ‚GLOVIS CORONA‘

Nach den heutigen Begutachtungen durch die Sachverständigen der unterschiedlichen Beteiligten und Ladungseigentümer werden derzeit Konzepte erarbeitet, die eine sichere und umweltgerechte Schadensbearbeitung sicherstellen. Es wird seitens der Hafenbehörde damit gerechnet, dass diese Konzepte im Laufe der Woche soweit erstellt sind, so dass eine Entladung des Schiffes beginnen kann. An Bord existiert derzeit keine besondere Gefährdungslage, sodass die Arbeiten unter der normalen Begleitung der Behörden durchgeführt werden.
Auf der Fahrt von Hamburg nach Göteborg kam es auf der GLOVIS CORONA, bedingt durch schwere See, in der Nacht vom 26. auf den 27. Dezember 2016 zu einem Ladungsverschub an Bord. Das Schiff steuerte mit einer Schlagseite von circa 15 Grad die Neue Weser Reede an. Dort wurden von der Besatzung erfolgreich Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen durchgeführt. Nachdem die Klassifikationsgesellschaft des Schiffes die Stabilität der GLOVIS CORONA gegenüber den Lotsen und Behörden am 30.12.2016 bestätigt hatte, wurde seitens der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und dem Hansestadt Bremischen Hafenamt - Hafenkapitän - die Genehmigung zum Befahren der Weser und dem Einlaufen nach Bremerhaven erteilt. Wie geplant erreichte die GLOVIS CORONA am 31.12.2016 gegen 13.45 Uhr Bremerhaven, wurde durch die Kaiserschleuse, begleitet von vier Schleppern, zum Liegeplatz im Kaiserhafen II manövriert und war dort um 15.20 Uhr am 31.12.2016 fest und sicher vertäut. Dem Kapitän und seiner Besatzung wurde seitens der Hafenbehörde die Anerkennung für die erbrachten Sicherungsmaßnahmen ausgesprochen. Zwischen Hafenbehörde, Kapitän und Reedereivertretern wurde auch festgelegt, dass die weitere Schadensbearbeitung an Bord und das weitere Vorgehen zwischen den zuständigen Behörden und den Wirtschaftsbeteiligten geplant wird.
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