Kellerbrand verursacht Großeinsatz für Feuerwehr

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Ein Kellerbrand hat heute Nacht einen Großeinsatz für die Feuerwehr
Bremerhaven verursacht. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden gegen
23.40 Uhr zu einem Kellerbrand mit Menschenleben in Gefahr in die
Max-Dietrich-Straße  alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war
zunächst wenig Rauch im Treppenraum und aus den Kellerfenstern sichtbar.
32 der 40 Bewohner konnten sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr
selbstständig und mit Hilfe der zuerst eintreffenden Polizei aus ihren
Wohnungen befreien. Zwei vollunterkellerte Mehrfamilienhäuser mit
insgesamt 23 Wohnungen sind über einen Haupteingang sowie einen
Treppenraum miteinander verbunden. Der Großteil der Wohnungen sind über
Laubengänge zu erreichen.

Sofort
wurde die Brandbekämpfung im Keller eingeleitet und der Treppenraum
nach möglichen weiteren Bewohnern abgesucht. Das Feuer konnte schnell
unter Kontrolle gebracht werden. Einige Bewohner befanden sich in ihren
Wohnungen und verblieben dort nach Rücksprache mit der Feuerwehr.

Aufgrund
einer offenen Treppe zum Kellerraum konnte ein Rauchvorhang die
Rauchausbreitung im Treppenraum nicht verhindern. Mehrere Wohnungen
waren leicht verraucht, da einige Bewohner die Türen beim Retten ins
Freie offen gelassen haben oder der Rauch aus den Kellerfenstern durch
die offenen Fenster verschiedener Wohnungen reinzog. Nach einer
langandauernden Belüftung des komplexen Gebäudes mit mehreren
Druckbelüftern der Feuerwehr konnten die Bewohner wieder zurück in ihren
Wohnungen.
Durch
die starke Wärmeentwicklung wurden mehrere Stromkabel beschädigt.
Dadurch wurde bei einem Mehrfamilienhaus durch den Energieversorger
„Wesernetz“ der Strom abgeschaltet.  Die Bewohner wurden darüber
informiert und blieben nach eigener Zustimmung in ihre Wohnungen.
Über
die Brandursache und die Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Aussage
treffen. Insgesamt waren 36 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der
Freiwilligen Feuerwehr Wulsdorf am Einsatz beteiligt. Auch ein Notarzt
der Feuerwehr war vor Ort. Der Einsatz war gegen 2.30 Uhr beendet.

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