Am Montagnachmittag kam es im Polizeipräsidium zu einem Treffen mit
Vertretern der Familie, die im Rahmen des Bremer Anti-Terror-Einsatzes
für eine längere Zeit in Gewahrsam genommen wurde, und dem Bremer
Polizeipräsidenten.

Das Gespräch fand im Büro des
Polizeipräsidenten Lutz Müller statt. Der Anwalt der Familie begleitete
seine Mandanten. Als Abordnung der Familie waren der Sohn und dessen
Vater erschienen. Lutz Müller erläuterte die Verfahrensweisen und
Abläufe der Polizei bei einem solchen Einsatz. Er stellte noch einmal
kurz heraus, welch große Herausforderung ein solcher Einsatz in allen
Facetten darstelle. Zugleich betonte er, dass dies nur der Ansatz einer
Erklärung dafür sein könne, wie sich das Geschehen auf die betroffene
Familie auswirke. Der Polizeipräsident bedauerte ausdrücklich, dass die
Familie sich als letztlich Unschuldige einer langwierigen und
belastenden Überprüfung habe unterziehen müssen. Im Anschluss schilderte
der Sohn der Familie eindrucksvoll, wie dieser Polizeieinsatz immer
noch innerhalb der Familie nachwirke. Am Ende waren sich alle
Beteiligten einig, dass dieses offene Gespräch sehr wichtig war, um das
Verhältnis zueinander trotz dieser belastenden Situation wieder zu
normalisieren.


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